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Statistiken

Das Gesetz vom 12. Mai 2010 über die Reform der Unfallversicherung hat mehrere Änderungen herbeigeführt, sei es die versicherten Personen oder die Art der Entschädigungen betreffend, mit maβgeblichen Auswirkungen auf die Statistiken und deren Vergleich mit denen von vor der Reform. Das allgemeine System zum Beispiel, wo vorher nur Arbeitnehmer sowie Angehörige der freien Berufe und Gewerbetreibende berücksichtigt wurden, umfasst jetzt neben diesen Berufssparten auch Beamte, Angestellte im öffentlichen Dienst (diese waren vorher in einem Sondersystem) sowie landwirtschaftliche Berufe (vorher landwirtschaftliches System). Die neuen Sondersysteme decken hauptsächlich Schüler und Studierende (schulische und nebenschulische Aktivitäten), Personen die an Rettungs- und Hilfsaktionen teilnehmen, Arbeitssuchende welche in einer beruflichen Wiedereingliederung sind oder Personen die ein öffentliches Mandat bekleiden ab.

 

Bei den Leistungen ist es hauptsächlich die neue Gesetzgebung betreffend Entschädigungen der Wegeunfälle und des dadurch entstandenen Sachschadens, die Auswirkungen auf die Statistiken nach sich zieht. So sind bei Wegeunfällen jetzt die Körperschäden von „Tür zu Tür“ versichert, und der Sachschaden an Fahrzeugen kann, unter gewissen Bedingungen, ohne Körperschaden entschädigt werden.

 

Schlussendlich werden seit 2011 die Statistiken nicht mehr Ende März erstellt, wie es in der Vergangenheit der Fall war, sondern Ende August, was zu einem zusätzlichen Bruch mit den Statistiken von vor der Reform führt.

 

 

Die Statistiken des Jahres 2016 (französischsprachig) können über den untenstehenden Link eingesehen werden. Das Dokument enthält auch die wichtigsten Ziffern der vorhergehenden Jahre.

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